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An Weihnachten muss das Klima hintenanstehen. So viel Zeit muss sein.

Ich bin ein Kind der 1960er-Jahre. Von uns gab es immer von allem zu viel. Egal wo wir aufschlugen. Im Kindergarten gab es keinen Platz für uns. Die Schulklassen waren überfüllt. Später gab es zu wenig Lehrstellen. Die Bundeswehr konnte ebenfalls den Andrang zeitnah nicht abarbeiten. Der Arbeitsmarkt wollte uns auch nicht, weil es zu wenig Arbeit für viel zu viele Leute gab.
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Ständig und selbst arbeiten führt zu einem selbstbestimmten Leben

Du musst wissen was du in deinem Leben erreichen willst. Für gewöhnlich hast du dazu zwei Möglichkeiten: Du kannst ein selbst- oder ein fremdbestimmtes Leben führen. Letzteres trifft auf die zu, die der Illusion unterliegen, in Deutschland gäbe es sichere Arbeitsplätze, weshalb sie einen Nine to Five-Job ausüben und so Dienst nach Vorschrift leben. Wer hingegen selbstbestimmt leben möchte, dem sein Leben ist alles andere als statisch. Es ist weniger planbar und dadurch auch risikoanfälliger.
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Es ist nicht alles Gold was glänzt

In dieser Woche hat der Goldpreis ein Allzeithoch erreicht. Nie war das Edelmetall teurer. Anleger, die Anfang Januar 2019 in Gold investiert haben, können sich heute über einen Gewinn von fast 20 Prozent freuen. Eigentlich eine gute Nachricht. Tatsächlich aber steht diese Entwicklung für etwas unerfreuliches. Rezessionsfurcht, Negativzinsen sowie die von den USA ausgelösten Handelskriege verunsichern die Anleger.
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Neidsteuer

Es ist ja nicht so, als dass die Menschen in Deutschland keine anderen Probleme hätten als eine fehlende Vermögenssteuer, welche die SPD jetzt fordert. Das Wohnen in Deutschland wird für viele Menschen unbezahlbar. Dazu gesellen sich steigende Mietnebenkosten. Immer mehr Menschen arbeiten Teilzeit in mehreren Jobs, um überhaupt noch über die Runden zu kommen. Daneben bahnt sich die Digitalisierung ihren Weg durch die Welt. Mit Blick auf die deutsche Autoindustrie eine Katastrophe, da E-Fahrzeuge viele der heute verbauten Teile nicht mehr benötigen. Das geht auf Kosten abertausende Arbeitsplätze.
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Arm, aber sexy? Eher naiv und hässlich.

Auch wenn es sich um einen Entwurf handelt, so will die Rot-Rot-Grüne-Koalition in Berlin die Mieten in der Hauptstadt bei knapp acht Euro pro Quadratmeter (für Wohnungen, die vor 2013 fertiggestellt wurden) deckeln. Wow, das ist mal eine Kampfansage gegen die grassierende Wohnungsnot. Endlich gibt es sie wieder, die SED-Einheitsidee. Mit einem Unterschied. In der ehemaligen DDR gab es wenig vermögende Menschen. Wenn sich der Senat vom Marktprinzip verabschiedet und fortan alle Mieter nahezu dasselbe zahlen, freut sich der reiche Mieter.
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„Friday for reason“ statt „friday for future“

Kein Tag, in dem die Groko nicht darüber spekuliert, ob sie bis zum Ende der Legislaturperiode hält. Zudem lässt sie sich von einer Schwedin in Sachen Klima die Leviten lesen. Als wenn es eine 16-Jährige dafür gebraucht hätte, die sich zudem mit sauberen Klimawerten ihres Heimatlandes brüstet, ohne zu erwähnen, dass dort die Atommeiler am Netz sind, während in Deutschland selbige vom Netz genommen werden. Gleiches gilt für einen Typen Namens Rezo.
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Was wir von einer Currywurst lernen können

Krisen kommen und gehen. Das lässt sich in einer Wirtschaft niemals vermeiden. Einzig der Umgang mit ihnen entscheidet. Auch Krisen haben ihre Chancen und wer diese nutzt, der kann aus ihr gestärkt hervorgehen. Wer sich aber vom Gefasel der Medien in den gedankenlichen Abwärtsstrudel reißen lässt, wird sich ebenfalls bestätigt sehen und als Verlierer vom Platz gehen. Die Schuld daran trägt natürlich die Krise und nicht die Person selbst. Dabei entstehen Krisen nicht nur in der Wirtschaft, sondern vor allen Dingen in unseren Köpfen.
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Anders als andere

Der Fehler, den die Menschen machen liegt darin, dass sie sich mit anderen vergleichen und damit nicht nur ihre Persönlichkeit verraten. Sie bringen sich auch um den Sieg. Wer sich mit anderen vergleicht glaubt, den Sieg nur dann davon tragen zu können, wenn er besser ist als andere. Das mag für den Augenblick gelingen. Doch die Konkurrenz schläft nicht. Sie können immer nur einen Moment „der Beste“ sein, aber niemals für immer.

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Als Marke sind Sie merkwürdig

Mode kommt und geht. Was heute noch en Vogue ist, ist morgen bereits überholt. Je öfter zudem ein Kleidungsstück gewaschen wird, desto unansehnlicher wird es. Trotz dieser Kenntnis investieren Käufer nicht selten bis zu 100 Euro für ein „Marken-T-Shirt“. Anders ausgedrückt: Sie kaufen z. B. ein T-Shirt auf dessen linken Brustseite der Name des Herstellers prangt. Dafür, dass sie für diesen Hersteller „Werbung machen“, bezahlen sie ihn sogar dafür.
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Der innere Wert von Papiergeld ist immer Null

Wer glaubt, im Leben schon alles erlebt zu haben, dürfte seit Anfang August 2019 nicht nur eines Besseren belehrt worden sein.  Er ist zudem Zeitzeuge einer Entwicklung, die beispiellos in der Geschichte des Geldes ist. Am 2.8. fiel die Rendite für deutsche Bundesanleihen mit einer Laufzeit von 30 Jahren erstmals unter null Prozent. Der effektive Zins, der sich aus Nominalzins und Wertpapierkurs ergibt, notiert an diesem Tag auf minus 0,002 Prozent. Aber warum?
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Die Zinsen sind tot

Die Spatzen pfeifen es inzwischen von den Dächern. Die Zinsen werden auf Jahrzehnte nicht nur niedrig bleiben, sondern noch unterhalb Null fallen. Wenn Frau Lagarde ab November 2019 das Zepter in die Hand nimmt, dann werden wir schon sehr bald eine Zinspolitik zu spüren bekommen, die dem "kleinen Mann" die Luft zum atmen nehmen könnte. Damit zeigt sich einmal mehr, dass der Euro eine Todgeburt war. Der Versuch, ihm neues Leben einzuhauchen ist vergleichbar mit einer Mund-zu-Mund-Beatmung eines bereits gegrillten Hähnchens. Die Politik der EZB ist so was von gegen die Wand gefahren, dass es ein zurück zur alten Politik nicht mehr geben wird.