Leben wie Pablo Picasso

Pablo Picasso – seit mehr als 100 Jahren steht dieser Name für einen der außergewöhnlichsten und kreativsten Menschen. Ein Genie, dessen Schaffensdrang noch heute die Menschen verzaubert. Erstmals haben sich Wissenschaftler der Yale Universität unter Leitung von Prof. Dr. Harold Marowitz mit dem Menschen Pablo Picasso beschäftigt, der immerhin 91 Jahre alt wurde.

Sie haben festgestellt, dass dieser Ausnahmekünstler die sieben Geheimnisse für ein langes und erfülltes Leben anwendete. Das Ergebnis dieser Langzeitstudie belegt: Lebensdauer und Lebensqualität liegen viel mehr in unseren Händen, als bislang angenommen wurde.

Menschen, so die Studie, die bis ins hohe Alter ein aktives Leben führen, haben vor ihrem 60. Lebensjahr dafür entscheidende Weichen gestellt. Nach einer Studie des Max-Planck-Instituts haben vielseitig interessierte Menschen mit 80 Jahre die geistige Vitalität eines 65-Jährigen. Und das sie damit sogar 10 Jahre länger leben, ist nur ein willkommener Nebeneffekt. Forscher haben herausgefunden, dass wir einen direkten Einfluss auf unsere Lebenserwartung haben. Wie alt wir werden, hängt von der Beantwortung dieser sieben Fragen ab:

1. Habe ich genügend Kontrolle im Job?
2. Lebe ich in einer Partnerschaft?
3. Bewege ich mich häufig?
4. Bin ich optimistisch?
5. Verbringe ich ausreichend Zeit in der Familie, mit Freunden und Tieren?
6. Bin ich noch immer neugierig, also giere ich nach Neuem?
7. Bin ich achtsam?

Die Forscher sind sich sicher, dass Pablo Picasso diese Fragen alle mit einem Ja beantwortet hätte. Sie sagen, dass sich sein Lebensstil wie die Gebrauchsanweisung für ein langes und erfülltes Leben liest. Immerhin hat der Spanier (1881-1973) noch in seinen letzten sieben Lebensjahren mehr als 840 Radierungen und Gemälde erschaffen. Mit 66 Jahren begann er mit Keramik-Arbeiten, mit 81 Jahren schuf er seine erste Betonskulptur.

Jetzt, wo sich das verdammte Coronavirus um die Erde verbreitet, hilft Zuversicht weiter. Resignation weniger. Immanuel Kant forderte: „In schwierigen Zeiten gibt es eine gewisse Pflicht zur Zuversicht.“ Stimmt. Das Virus darf uns nicht in die Knie zwingen. Pablo hätte Pkt. 4 und Pkt. 5 angewendet und sich mit Pkt. 6 die Frage gestellt, wie man gestärkt aus dieser Krise hervorgehen kann. In diesem Sinne: Bleiben Sie gesund.

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