Corona gibt betriebliche Altersvorsorge (bAV) den Rest

Seit ich denken kann, warne ich vor dem Abschluss einer betrieblichen Altersvorsorge (bAV). Entgegen allen Behauptungen ist sie die mit Abstand unsicherste Form privater Vorsorge. Anhand zahlreicher Beispiele konnte ich diese meine Aussage belegen. Heute kommt eine weitere dazu.

Die Finanzaufsicht Bafin hat sieben Vorsorgewerken die Kürzung von Betriebsrenten erlaubt. Ihre Kunden erhalten fortan eine geringere Betriebsrente ausgezahlt. Dieser Schritt ist notwendig, damit die Vorsorgewerke nicht in eine wirtschaftliche Schieflage geraten. So weit zum Thema: „Die bAV-Renten sind sicher“. Sind sie eben nicht. Bisher hatten die Kassen mit niedrigen Zinserträgen zu kämpfen. Nun werden sie auch noch die Folgen der Coronakrise schultern müssen. Verlierer sind, wie sollte es anders sein, leider alle Versicherungskunden, die sich über Jahrzehnte ihren Rentenanspruch von der Hand in den Mund abgespart haben.

Man kann gar nicht so viel essen wie man kotzen möchte, angesichts solcher Machenschaften, die immer auf den Rücken der Kunden ausgetragen werden, während sich die Damen und Herren der Versicherungswirtschaft stets ihre Hände in Unschuld waschen. Diese unfähigen Versager. 

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