Ständig und selbst arbeiten führt zu einem selbstbestimmten Leben

Du musst wissen was du in deinem Leben erreichen willst. Für gewöhnlich hast du dazu zwei Möglichkeiten: Du kannst ein selbst- oder ein fremdbestimmtes Leben führen. Letzteres trifft auf die zu, die der Illusion unterliegen, in Deutschland gäbe es sichere Arbeitsplätze, weshalb sie einen Nine to Five-Job ausüben und so Dienst nach Vorschrift leben. Wer hingegen selbstbestimmt leben möchte, dem sein Leben ist alles andere als statisch. Es ist weniger planbar und dadurch auch risikoanfälliger.

Doch am Mut hängt bekanntlich der Erfolg. Da es nur ein Leben vor dem Tod gibt (danach weiß doch niemand, wie und ob es überhaupt weitergeht – was mir auch egal ist. Ich interessiere mich für ein Leben vor dem Tod. Mit anderen Worten: Ich will vor der Rente ein gutes Leben.) habe ich für mich das Beste verdient. Wenn ich nicht heute leben kann, wann will ich es denn tun? Wenn ich alt und gebrechlich bin, so wie die über 40 Millionen Arbeiter und Angestellte, die bis zur Rente ihre Zeit gegen Geld tauschen? Ich tausche mein Talent gegen Geld und habe somit nicht nur eine bessere Lebensqualität, sondern auch deutlich mehr Geld als der Durchschnitt.

Für mich gibt es nichts Geileres auf der Welt als die Selbstständigkeit. Sein eigener Chef zu sein ist so befreiend, dass du niemals zu Medikamenten oder zum Alkohol greifen musst, um dir den Alltag schön zu saufen. Die einzige Frage, die du dir mit Blick auf dein Einkommen stellen musst ist die, ob du lieber sicher jeden Monat einen festen Betrag verdienen möchtest, z. B. 2.000 Euro oder nicht. Letzteres erleben Unternehmer. Sie wissen am Monatsanfang nicht, ob sie am Monatsende überhaupt einen Cent verdient haben. Sie wissen aber auch nicht, ob es nur 2.000 Euro sind oder sogar 20.000 Euro. Dann hätten sie in nur einem Monat zehn Mal mehr verdient als ein „Festangestellter“. Dieses Auf und Ab gilt es natürlich auszuhalten, was nicht jedermanns Sache ist. Doch was ist das für eine Sache, wenn es bereits die Spatzen von den Dächern pfeifen, dass es die alte Arbeitswelt so nie wieder geben wird. Kein Mensch weiß, wie diese in zehn Jahren aussehen wird, doch eines weiß man sehr sicher: Sie wird mit deutlich weniger Angestellte und Arbeiter auskommen. Dafür sorgt die künstliche Intelligenz. Überall dort, wo Maschinen Menschen ersetzen können, werden die Unternehmer diese Umstellung vornehmen, selbst wenn sie es nicht wollen, weil sie ein soziales Herz haben. Doch der internationale Wettbewerb ist gnadenlos und emotionslos. Es geht nicht mehr um Menschen, sondern nur um den Profit.

Erstmals in der Geschichte wird diese nicht zu noch mehr Arbeitsplätze und damit zum Wohlstand führen, sondern das Gegenteil einsteuern. Das Besondere an dieser neuen Entwicklung ist, dass sie nicht nur Niedriglöhner trifft, sondern auch besser ausgebildete Beschäftigte wie Banker, Versicherungsangestellte und Justitiare. Zwar kommen auch neue Stellen hinzu, aber die sind vor allem etwas für die wenigen top-ausgebildeten Informatiker. Wer dagegen seinen Arbeitsplatz an ein selbstfahrendes Auto oder einen schlauen Computer verloren hat, hat kaum eine Chance auf einen neuen Arbeitsplatz im erlernten Beruf.

Dennoch muss niemand hungern, schließlich sorgt der Staat für diese Menschen. Doch ist das für dich eine Perspektive? Dahinvegetieren auf Staatskosten? Was hindert dich daran, ein Leben nach deinen Vorstellungen zu leben? Du selbst. Wer denn sonst? Wenn du den Mut hast, deine Komfortzone zu verlassen und damit der Bequemlichkeit entfliehst, hast du die wichtigste Entscheidung deines Lebens getroffen.

Wenn du dein eigenes Unternehmen gründen willst, dann sei dir stets bewusst, das Chancen und Risiken Geschwister sind. Es wird nie der Tag kommen, an dem du den Lorbeerkranz aufsetzen wirst, um fortan nur noch im Luxus zu leben, weil dein Unternehmen es dir ermöglicht. Bekanntlich ist nichts dynamischer als der Wandel, d. h. Stillstand ist Rückschritt. Wir leben, wie erwähnt, in revolutionären Zeiten. Es scheint, als drehe sich die Erde jeden Tag ein wenig schneller. Deshalb gibt es kein Unternehmen mehr, dass sich auf seine Lorbeeren ausruhen kann. Diese Zeit gab es in den 1960er-Jahren. Nur heute nicht mehr. Du musst als Unternehmer jeden Tag darüber nachdenken, wie du es in Richtung Zukunft ausrichten kannst, um der Konkurrenz immer der sprichwörtlichen Nasenlänge voraus zu sein. Wenn dir das nicht gelingt ist die Gefahr des Scheiterns sehr groß. Doch wenn du um deine Talente weißt, einen Business-Plan hast und eine Marktnische besetzt, die über ein Angebot verfügt, welches zum Nutzen deiner Kundenzielgruppe ist, hast du die besten Chancen auf finanzielle Freiheit.

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