Slider

- Thomas Haak - Keine Kommentare

Es ist nicht alles Gold was glänzt

In dieser Woche hat der Goldpreis ein Allzeithoch erreicht. Nie war das Edelmetall teurer. Anleger, die Anfang Januar 2019 in Gold investiert haben, können sich heute über einen Gewinn von fast 20 Prozent freuen. Eigentlich eine gute Nachricht. Tatsächlich aber steht diese Entwicklung für etwas unerfreuliches. Rezessionsfurcht, Negativzinsen sowie die von den USA ausgelösten Handelskriege verunsichern die Anleger.
- Thomas Haak - Keine Kommentare

Arm, aber sexy? Eher naiv und hässlich.

Auch wenn es sich um einen Entwurf handelt, so will die Rot-Rot-Grüne-Koalition in Berlin die Mieten in der Hauptstadt bei knapp acht Euro pro Quadratmeter (für Wohnungen, die vor 2013 fertiggestellt wurden) deckeln. Wow, das ist mal eine Kampfansage gegen die grassierende Wohnungsnot. Endlich gibt es sie wieder, die SED-Einheitsidee. Mit einem Unterschied. In der ehemaligen DDR gab es wenig vermögende Menschen. Wenn sich der Senat vom Marktprinzip verabschiedet und fortan alle Mieter nahezu dasselbe zahlen, freut sich der reiche Mieter.
- Thomas Haak - Keine Kommentare

„Friday for reason“ statt „friday for future“

Kein Tag, in dem die Groko nicht darüber spekuliert, ob sie bis zum Ende der Legislaturperiode hält. Zudem lässt sie sich von einer Schwedin in Sachen Klima die Leviten lesen. Als wenn es eine 16-Jährige dafür gebraucht hätte, die sich zudem mit sauberen Klimawerten ihres Heimatlandes brüstet, ohne zu erwähnen, dass dort die Atommeiler am Netz sind, während in Deutschland selbige vom Netz genommen werden. Gleiches gilt für einen Typen Namens Rezo.
- Thomas Haak - Keine Kommentare

Bitcoin ist der Platzhirsch – der Rest fast nur Zaungäste

Der Bitcoin ist nicht „die eine“ Krypto-Währung, sondern eine aus mehr als fast 2000. Sie ist die Bekannteste von allen mit einer interessanten Historie. In den Anfangsjahren dümpelte der Kurs dieser kryptischen Währung vor sich hin. Das änderte sich erst ab 2015. Nach weniger als zwei Jahren notierte der Kurs bei über 17.000 Euro. Diese Entwicklung ist deshalb so bemerkenswert, weil sie ganz unspektakulär anfing.
- Thomas Haak - Keine Kommentare

Niemand hebt die Erde aus den Angeln – auch Sie nicht

"Gebt mir einen festen Punkt im All, und ich werde die Welt aus den Angeln heben", versprach vor mehr als 2200 Jahren das Universalgenie Archimedes. Er spielte damit auf das bereits in der Antike bekannte Hebelgesetz an. Heute will niemand die Erde/Welt aus den Angeln heben, dafür aber die Gesetze des Geldes. Letzteres wurde erfunden, um den Tauschhandel zu vereinfachen. Inzwischen ist es selbst zur Handelsware mit aberwitzigen "Vertriebskanälen" geworden.
- Thomas Haak - Keine Kommentare

Als Marke sind Sie merkwürdig

Mode kommt und geht. Was heute noch en Vogue ist, ist morgen bereits überholt. Je öfter zudem ein Kleidungsstück gewaschen wird, desto unansehnlicher wird es. Trotz dieser Kenntnis investieren Käufer nicht selten bis zu 100 Euro für ein „Marken-T-Shirt“. Anders ausgedrückt: Sie kaufen z. B. ein T-Shirt auf dessen linken Brustseite der Name des Herstellers prangt. Dafür, dass sie für diesen Hersteller „Werbung machen“, bezahlen sie ihn sogar dafür.
- Thomas Haak - Keine Kommentare

Der innere Wert von Papiergeld ist immer Null

Wer glaubt, im Leben schon alles erlebt zu haben, dürfte seit Anfang August 2019 nicht nur eines Besseren belehrt worden sein.  Er ist zudem Zeitzeuge einer Entwicklung, die beispiellos in der Geschichte des Geldes ist. Am 2.8. fiel die Rendite für deutsche Bundesanleihen mit einer Laufzeit von 30 Jahren erstmals unter null Prozent. Der effektive Zins, der sich aus Nominalzins und Wertpapierkurs ergibt, notiert an diesem Tag auf minus 0,002 Prozent. Aber warum?
- Thomas Haak - Keine Kommentare

Die Zinsen sind tot

Die Spatzen pfeifen es inzwischen von den Dächern. Die Zinsen werden auf Jahrzehnte nicht nur niedrig bleiben, sondern noch unterhalb Null fallen. Wenn Frau Lagarde ab November 2019 das Zepter in die Hand nimmt, dann werden wir schon sehr bald eine Zinspolitik zu spüren bekommen, die dem "kleinen Mann" die Luft zum atmen nehmen könnte. Damit zeigt sich einmal mehr, dass der Euro eine Todgeburt war. Der Versuch, ihm neues Leben einzuhauchen ist vergleichbar mit einer Mund-zu-Mund-Beatmung eines bereits gegrillten Hähnchens. Die Politik der EZB ist so was von gegen die Wand gefahren, dass es ein zurück zur alten Politik nicht mehr geben wird.
- Thomas Haak - Keine Kommentare

Selbstgewählte Leiden

Es gibt Menschen die tatsächlich davon überzeugt sind, stets den richtigen Zeitpunkt für einen Ein- oder Ausstieg an der Börse zu erkennen. Das sind die Typen, die vorgeben, Blumen oder Gras wachsen zu hören. Das ist leider viel zu schön, um wahr zu sein. Wenn dem so wäre, dann würden auf der Welt nur noch sehr reiche Aktionäre leben. Dem ist nicht so. Bleiben wir in der Realität. Entscheidend ist nicht, ob Sie das Gras wachsen hören. Das Wichtigste ist, dass Sie zu jeder Zeit an der Börse investiert sind.
- Thomas Haak - Keine Kommentare

Je breiter Sie Ihr Geld streuen, desto weniger werden Sie bereuen

Es gibt keine Sicherheit im Leben. Erst Recht nicht, wenn es ums Geld geht. Geld kommt und geht. Kommt es zu einer weltweiten Krise, weiß niemand, was im nächsten Schritt mit seinem Geld und seinem Vermögen passieren könnte. Mit Blick auf die weltweiten Krisenherde wird es mit jeder Woche schwieriger, die Situation realistisch zu bewerten. Das aber wäre sehr wichtig, um sein Geld vor Verlusten zu schützen.
- Thomas Haak - Keine Kommentare

Karlsruhe legt die Lunte an Ihr Geld. Das Feuer folgt.

Nach Ansicht des deutschen Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe ist die Europäische Bankenunion mit dem deutschen Grundgesetz vereinbar. So die zentrale Aussage des Urteils vom 30.7.2019. Ausschlaggebend sei, so Gerichtspräsident Dr. Andreas Voßkuhle in seiner Urteilsbegründung, dabei sei gewesen, dass die Aufsicht über die Kreditinstitute in der Eurozone nicht vollständig auf die Europäische Zentralbank (EZB) übertragen wurde.
- Thomas Haak - Keine Kommentare

Ihr Meisterstück (in Stein gehauen)

Mitarbeiter sind einzigartig. Sie sind einer der wichtigsten „Bausteine“ innerhalb der Erfolgskette eines Unternehmens. Doch Zeiten ändern sich. Zeiten ändern „dich“! Nicht zuletzt durch die Digitalisierung gibt es kaum noch so etwas wie ein Alleinstellungsmerkmal. Es ist stets nur eine Frage der Zeit, bis ein Original von konkurrierenden Firmen kopiert wird und als „kompatible Version“ zu deutlich günstigeren Preisen auf den Markt gebracht wird.