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Bitcoin ist der Platzhirsch – der Rest fast nur Zaungäste

Der Bitcoin ist nicht „die eine“ Krypto-Währung, sondern eine aus mehr als fast 2000. Sie ist die Bekannteste von allen mit einer interessanten Historie. In den Anfangsjahren dümpelte der Kurs dieser kryptischen Währung vor sich hin. Das änderte sich erst ab 2015. Nach weniger als zwei Jahren notierte der Kurs bei über 17.000 Euro. Diese Entwicklung ist deshalb so bemerkenswert, weil sie ganz unspektakulär anfing.
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Anders als andere

Der Fehler, den die Menschen machen liegt darin, dass sie sich mit anderen vergleichen und damit nicht nur ihre Persönlichkeit verraten. Sie bringen sich auch um den Sieg. Wer sich mit anderen vergleicht glaubt, den Sieg nur dann davon tragen zu können, wenn er besser ist als andere. Das mag für den Augenblick gelingen. Doch die Konkurrenz schläft nicht. Sie können immer nur einen Moment „der Beste“ sein, aber niemals für immer.

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Niemand hebt die Erde aus den Angeln – auch Sie nicht

"Gebt mir einen festen Punkt im All, und ich werde die Welt aus den Angeln heben", versprach vor mehr als 2200 Jahren das Universalgenie Archimedes. Er spielte damit auf das bereits in der Antike bekannte Hebelgesetz an. Heute will niemand die Erde/Welt aus den Angeln heben, dafür aber die Gesetze des Geldes. Letzteres wurde erfunden, um den Tauschhandel zu vereinfachen. Inzwischen ist es selbst zur Handelsware mit aberwitzigen "Vertriebskanälen" geworden. Je länger die klassischen Kapitalanlagen den Bach heruntergehen, desto stärker ist die Versuchung, noch schneller reich zu werden.
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Als Marke sind Sie merkwürdig

Mode kommt und geht. Was heute noch en Vogue ist, ist morgen bereits überholt. Je öfter zudem ein Kleidungsstück gewaschen wird, desto unansehnlicher wird es. Trotz dieser Kenntnis investieren Käufer nicht selten bis zu 100 Euro für ein „Marken-T-Shirt“. Anders ausgedrückt: Sie kaufen z. B. ein T-Shirt auf dessen linken Brustseite der Name des Herstellers prangt. Dafür, dass sie für diesen Hersteller „Werbung machen“, bezahlen sie ihn sogar dafür.
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Der innere Wert von Papiergeld ist immer Null

Wer glaubt, im Leben schon alles erlebt zu haben, dürfte seit Anfang August 2019 nicht nur eines Besseren belehrt worden sein.  Er ist zudem Zeitzeuge einer Entwicklung, die beispiellos in der Geschichte des Geldes ist. Am 2.8. fiel die Rendite für deutsche Bundesanleihen mit einer Laufzeit von 30 Jahren erstmals unter null Prozent. Der effektive Zins, der sich aus Nominalzins und Wertpapierkurs ergibt, notiert an diesem Tag auf minus 0,002 Prozent. Aber warum?
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Die Zinsen sind tot

Die Spatzen pfeifen es inzwischen von den Dächern. Die Zinsen werden auf Jahrzehnte nicht nur niedrig bleiben, sondern noch unterhalb Null fallen. Wenn Frau Lagarde ab November 2019 das Zepter in die Hand nimmt, dann werden wir schon sehr bald eine Zinspolitik zu spüren bekommen, die dem "kleinen Mann" die Luft zum atmen nehmen könnte. Damit zeigt sich einmal mehr, dass der Euro eine Todgeburt war. Der Versuch, ihm neues Leben einzuhauchen ist vergleichbar mit einer Mund-zu-Mund-Beatmung eines bereits gegrillten Hähnchens. Die Politik der EZB ist so was von gegen die Wand gefahren, dass es ein zurück zur alten Politik nicht mehr geben wird.
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Selbstgewählte Leiden

Es gibt Menschen die tatsächlich davon überzeugt sind, stets den richtigen Zeitpunkt für einen Ein- oder Ausstieg an der Börse zu erkennen. Das sind die Typen, die vorgeben, Blumen oder Gras wachsen zu hören. Das ist leider viel zu schön, um wahr zu sein. Wenn dem so wäre, dann würden auf der Welt nur noch sehr reiche Aktionäre leben. Dem ist nicht so. Bleiben wir in der Realität. Entscheidend ist nicht, ob Sie das Gras wachsen hören. Das Wichtigste ist, dass Sie zu jeder Zeit an der Börse investiert sind.
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Je breiter Sie Ihr Geld streuen, desto weniger werden Sie bereuen

Es gibt keine Sicherheit im Leben. Erst Recht nicht, wenn es ums Geld geht. Geld kommt und geht. Kommt es zu einer weltweiten Krise, weiß niemand, was im nächsten Schritt mit seinem Geld und seinem Vermögen passieren könnte. Mit Blick auf die weltweiten Krisenherde wird es mit jeder Woche schwieriger, die Situation realistisch zu bewerten. Das aber wäre sehr wichtig, um sein Geld vor Verlusten zu schützen.
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Karlsruhe legt die Lunte an Ihr Geld. Das Feuer folgt.

Nach Ansicht des deutschen Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe ist die Europäische Bankenunion mit dem deutschen Grundgesetz vereinbar. So die zentrale Aussage des Urteils vom 30.7.2019. Ausschlaggebend sei, so Gerichtspräsident Dr. Andreas Voßkuhle in seiner Urteilsbegründung, dabei sei gewesen, dass die Aufsicht über die Kreditinstitute in der Eurozone nicht vollständig auf die Europäische Zentralbank (EZB) übertragen wurde.
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Ihr Meisterstück (in Stein gehauen)

Mitarbeiter sind einzigartig. Sie sind einer der wichtigsten „Bausteine“ innerhalb der Erfolgskette eines Unternehmens. Doch Zeiten ändern sich. Zeiten ändern „dich“! Nicht zuletzt durch die Digitalisierung gibt es kaum noch so etwas wie ein Alleinstellungsmerkmal. Es ist stets nur eine Frage der Zeit, bis ein Original von konkurrierenden Firmen kopiert wird und als „kompatible Version“ zu deutlich günstigeren Preisen auf den Markt gebracht wird.
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Ich bin froh, dass ich kein Dicker bin

„Ich bin froh, dass ich kein Dicker bin, denn dick sein ist 'ne Quälerei. Ich bin froh, dass ich so'n dürrer Hering bin, denn dünn bedeutet frei zu sein“. Ja nee ist klar, lieber Marius Müller-Westernhagen. Ich bin froh, dass ich in jungen Jahren als dünner Mensch die Dicken nie beleidigt habe. Nur die Wenigsten können sich im Alter gegen den Stoffwechsel wehren. Deshalb ist es auch kein Wunder, dass erstmals in der Welt mehr Fettleibige als Untergewichtige leben. Kann ja auch gar nicht anders. Die geburtenstarken Jahrgänge der 1960er-Jahre steuern auf die Rente zu, während immer weniger Geburten an der Tagesordnung sind.
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Immobilie kaufen und Geldgeschenke sichern

Nach Meinung von Stiftung Warentest ist der Kauf einer Immobilie dank niedriger Zinsen noch immer attraktiv. Ich bin weder Wissenschaftler noch Mitglied einer Stiftung. Dafür verfüge ich über einen gesunden Menschenverstand und der sagt mir seit mehr als 40 Jahren: "gewohnt wird immer". Menschen brauchen ein Dach über dem Kopf. Insofern gab es noch nie einen richtigen oder falschen Zeitpunkt, in eine Immobilie zu investieren. Der beste Zeitpunkt ist immer jetzt.